Die 590-Brücken-Wette: Warum der Bund 2032 als Ziel ausgibt, während die Autobahn GmbH bei 40 Prozent festsitzt
Nach den Einstürzen von Rahmede und Dresden versprach die Bundespolitik ein historisches Modernisierungsprogramm für 5.000 Autobahnbrücken bis 2032. Ein Sonderbericht des Bundesrechnungshofes belegt nun das Gegenteil: Die Autobahn GmbH schaffte 2024 gerade einmal 69 Kernbauwerke. Um den Zeitplan zu halten, müssten ab sofort 1,6 Brücken pro Werktag fertiggestellt werden – während die Bauindustrie wegen ungelöster Etatsperren in die Kurzarbeit geschickt wurde.
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