540.000 Kilometer im Untergrund. Wie der Sanierungsstau im Kanal- und Wassernetz die Kommunen in die Gebührenfalle treibt.
Über eine Million Kilometer Trinkwasser- und Abwasserrohre liegen unter deutschen Straßen. Ein Drittel ist überaltert, die reale Erneuerungsrate reicht für einen 150-Jahre-Zyklus, und die Baukosten sind seit 2020 um 50 Prozent explodiert. Weil das Kommunalabgabenrecht die lückenlose Kostendeckung erzwingt, schlägt die unterirdische Substanzkrise jetzt ungebremst als Gebührenschock auf Bürger und Kommunalhaushalte durch.





